Durchgelesen: Die Gehilfin des Bienenzüchters

By | 31. März 2017

The Gehilfin des BienenzüchtersEtwas enttäuschend. Auf meiner Leseliste ist dieses Buch gelandet, weil ich ein Sherlock Holmes und klassische Mysteries-Fan bin. Bis jetzt konnte man mich mit jedem Sherlock Holmes Buch, Brettspiel, Computerspiel, TV-Serie, Film hinterm Ofen hervorlocken. Das Konzept eines gealterten Sherlock Holmes zur Zeit des Ersten Weltkriegs, der ein intelligentes Mädchen als Lehrling ausbildet, klang also extrem reizvoll. Das Problem von ‘Die Gehilfin des Bienenzüchters’ ist jedoch, dass die Charaktere überhaupt nicht überzeugen, und der Kern der Story, der eigentliche Krimi, war zu keiner Zeit packend. Mary Russell hat schon einen passenden Namen, denn sie ist eine echte Mary Sue. Viel zu gut um wahr zu sein, und ihre Hintergrundgeschichte erschien mir arg klischeehaft. Jessica Jones’ origin story ohne den interessanten Charakter. Naja.

Der Schreibstil lehnt sich sehr an Sir Arthur Conan Doyles Prosa an, was dann noch dazu geführt hat, dass es mir noch langweiliger vorkam. Als es dann zur großen Auflösung des Rätsels gegen Ende kam, war ich einfach nur erleichtert, dass ich bald wieder etwas besseres lesen könnte. Man muss schon Hardcore-Fan von Sherlock Holmes sein, um dieses Buch zu genießen. Vielleicht liegt’s auch an mir? Für mich war das nix.

Den 2. Stern gibt’s nur weil ich die Grundidee cool finde. Die Ausführung aber nicht.

Als kleinen Hinweis noch: ich lese grundsätzlich keine Übersetzungen, habe also das englischsprachige Original ‘The Beekeeper’s Apprentice‘ gelesen.

Wer’s trotzdem lesen möchte:

Die Gehilfin des Bienenzüchters
Autorin: Laurie R. King
Seiten: 367
Verlag: beTHRILLED by Bastei Entertainment

2 Stars (2 / 5)

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