RPG-Blog-O-Quest #23: Meister, Spielleiter und Co.

By | 4. August 2017

Schon wieder ein Monat rum. Im RPG-Blog-O-Quest #23 kommen die Fragen diesmal von jaegers.net, also zum ersten mal von jemandem, den ich tatsächlich persönlich Kennenlernen durfte. In meinem ersten Online-Oneshot haben wir gemeinsam Trail of Cthulhu gespielt. Erst in der vergangenen Woche hat er meisterlich für uns ein eiskaltes Call of Cthulhu Abenteuer geleitet (Spielbericht in Kürze).

Der Fragenkatalog

  1. Am liebsten spiele ich Rollenspiele in meinem heimischen Wohnzimmer, denn dort habe ich alles zur Verfügung, was ich zum Spielleiten benötige. Außerdem ist meine Couch sehr bequem.  Wir spielen aber leider nie bei uns. 🙁 Wir haben drei Katzen. Problem: ein Hundehalter und einen Katzenhaar-Allergiker in meiner Numenera-Gruppe. Aus diesem Grund hat meine bessere Hälfte mir einen Koffer geschenkt, mit dem ich quasi Spielleiterin on Tour bin.

    RPG Koffer

    Mein Koffer, gefüllt mit Numenera-Büchern und Decks.

  2. Ich bin in Tischrunden fast immer Spielleiter(in)da ich meistens nur so dazu komme, die Systeme, die ich spielen will zu erleben, aber ich spiele auch wirklich gernFühle mich als Spielerin aber immer noch wie ein Newbie.
  3. Als Spieler(in) bin ich meiner eigenen Einschätzung nach eher von der ruhigen Sorte, denn ich bin manchmal etwas schüchtern,. In Rollenspiel-Runden bin ich nicht so der Leader-TypLerne aber im Moment gerade durch die One-Shots etwas proaktiver zu sein. Schließlich sind Spieler, die sich nur passiv berieseln lassen, für SLs nicht so toll.
  4. Meister, Gamemaster (GM), Spielleiter(in) oder Spielleitung (SL) – die Bezeichnung ist mir ziemlich wumpe, jedoch mag ich den im englischen Sprachraum vorherrschenden Begriff Dungeon Master nicht so gern, da Spielleitung für mich weit über D&D und Dungeon Crawls hinausgeht.
  5. Wie bereitest du dich auf eine Spielrunde (als Spielleiter(in) und/oder als Spieler(in)) vor? Als Spielleiter bereite ich mich viel zu viel vor. Da gehen auch schon mal 8 Stunden drauf. Dann gehen die Spieler ganz woanders hin, und mir schlägt der Kopf wieder auf der Tischplatte auf. Ich bin das Poster Child für ‘Viel zu viel Vorbereiterin’. Bei One-Shots als Spielerin versuche ich Schnellstarter zu lesen, falls vorhanden. Außerdem schaue mir falls vorhanden den Bogen vorab an, und gehe mit Vorfreude daran. Bei regelmäßigen Runden lese ich das Protokoll falls vorhanden, und kläre offene Fragen vorab.

Und weil wir mitten in der Convention Saison stecken noch die traditionelle Bonusfrage: Auf einer Rollenspiel Convention spiele ich bisher nie, weil ich bis auf die RPC noch nie auf einem Con war. Ich wollte wirklich gerne auf die FeenCon in diesem Jahr, um Michael Jaegers hallo zu sagen, und vielleicht in der MAGUN-Runde der Papierheldin mitzuspielen, aber es passte zeitlich aufgrund meines Hochzeittags nicht. Manchmal muss man Prioritäten setzen. Aber falls es sich mal ergibt, will ich wirklich gern einen Con angehen. Ich versuche mir auch Mut anzureden, denn eigentlich würde ich mich selber gerne als Supporterin für Monte Cook Games bewerben, weiß aber nicht, ob ich Con-Games leiten könnte.

Wie der RPG-Blog-O-Quest funktioniert?

Und für die, die den monatlichen RPG-Blog-O-Quest immer noch nicht kennen, ist hier auch noch einmal die Erläuterung zu der monatlichen Aktion zusammengefasst:

  • An jedem Monatsersten stellen unterschiedliche Blogs, organisiert über das Forum auf RSP-Blogs, dem Rollenspielvolk fünf +1B Fragen (in der Regel in Form von Lückentexten), um deren Beantwortung auf Blogs, in Podcasts, in Vlogs oder in Foren gebeten wird.
  • Jeder Monat erhält ein Hauptthema um den sich die Fragen drehen.
  • Über die Zusendung der Links freuen sich die Ausrichter.
  • Jeder, der sich die Zeit nimmt, die Fragen zu beantworten ist herzlich Willkommen.
  • Die “RPG-Blog-O–Quest” Logos (alle drei sind auf dieser Seite dargestellt) dürfen selbstverständlich in den Beiträgen benutzt werden.

6 thoughts on “RPG-Blog-O-Quest #23: Meister, Spielleiter und Co.

  1. Michael L Jaegers

    Hi Andrea,
    Danke für Deinen Beitrag zum RPG-Blog-O-Quest.
    Das Katzenproblem ist mir auch bekannt. Ich bin da erstmals überrascht, wie viele Menschen eine Katzenhaarallergie haben.
    Und was die Vorbereitung als SL betrifft, vor allem wenn die Spieler danach in eine gänzlich andere Richtung rennen, das kenne ich nur zu gut 😉

    Reply
    1. Kadomi Post author

      In einer vergangenen Pathfinder-Runde hatte ich noch einen Allergiker sitzen. Der hat sich immer Tabletten eingeworfen, damit wir hier spielen konnten. Wirklich sehr verbreitete Allergie, leider. 🙁

      Reply
  2. Papierheldin

    Der Koffer sieht total praktisch aus 🙂
    Ich “stopfe” immer alles Nötige in meine Notebooktasche ;D

    Als Spielerin bin auch des öfteren etwas ruhiger, dass heißt aber nicht, dass ich nichts mitbekommen ^^ Ich bin nur einfach nicht der Typ der in den Vordergrund rennt 😉 Aber meine DSA SL “übt” das gerade ganz fleißig mit mir.

    Hochzeitstage gehen definitiv vor 🙂 Und Cons wiederholen sich meist ganz unspektakulär.
    Du kannst sicherlich auch erstmal eine Runde ohne Supporter-Dasein leiten. Dann kannst du einfach testen wie es so ist.

    Reply
  3. Kadomi Post author

    Der Koffer ist sehr praktisch! Da passt z.B. auch einer meiner Schraubenkoffer rein, die mit Papp-Miniaturen gefüllt sind, falls man Pathfinder oder so spielt. 🙂

    Reply
  4. Timberwere

    Diese Fächertasche sieht wirklich super-nützlich aus. Wenn ich irgendwo anders zum Spielen hingehe, dann nehme ich immer einfach einen Rucksack. Der hat sich allerdings auch schon seit Jahren bewährt.

    In Sachen Vorbereiten bin ich eher so der Improvisier-Typ, aber weil du vor allem One-Shots erwähnst: Da finde ich das Verknüpfen der Charaktere vorher ziemlich wichtig. Wenn die Charaktere schon eine Verbindung zueinander haben (und zwar bei One-Shots möglichst eine solche, die vielleicht schon etwas Konfliktpotential in sich birgt, zumindest, wenn es eine Drama-Runde werden soll), dann gibt das der Runde als solcher am Ende viel mehr Tiefe, finde ich.

    Reply
    1. Kadomi Post author

      Der große Vorteil bei der Tasche ist, dass man sie ziehen kann, wie bei einem richtigen Koffer. Da wir meistens irgendwie bei Freunden in der Düsseldorfer Altstadt spielen, kann ich damit den Weg gut zurücklegen.

      Ich habe gerade erst einen One-Shot geleitet, und bei diesem Abenteuer waren die Pre-Gens schon schön verknüpft, als Teil einer Söldnertruppe. Das fand ich richtig gut, würde ich jetzt immer so haben wollen.

      Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.